Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: März 2025 · Diese AGB befinden sich in Abstimmung mit unseren Pilotgemeinden und werden vor Produktivstart final veröffentlicht.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der WebPX GbR, Louis-Müller-Str. 32, 08223 Falkenstein (nachfolgend „WebPX“), und Auftraggebern über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „Kirchenwerk“ sowie begleitender Dienstleistungen (Support, Schulungen, Migration).
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers finden nur Anwendung, wenn WebPX ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
2. Vertragsgegenstand
Vertragsgegenstand ist der cloudbasierte Zugriff auf Kirchenwerk, bestehend aus Modulen zur Mitglieder-, Termin- und Ressourcenverwaltung, Kommunikation, Medienmanagement, Integrationen (z. B. WebDAV, iCal) und optionalen Zusatzpaketen. WebPX stellt die Anwendung im Rahmen der vereinbarten Leistungsbeschreibung sowie die erforderliche Infrastruktur bereit.
Zusatzleistungen (Migration bestehender Daten, Schulungen, individuelle Anpassungen) werden gesondert beauftragt und nach Aufwand vergütet, sofern keine Pauschale vereinbart wurde.
3. Vertragsschluss und Laufzeit
Angebote von WebPX sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch Annahme des Angebots oder durch Aktivierung eines Test- bzw. Produktivzugangs zustande. Testzugänge enden automatisch, sofern kein kostenpflichtiger Tarif gewählt wird.
Verträge laufen unbefristet mit einer Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Monatsende, sofern nichts anderes vereinbart ist. Upgrades in höhere Pakete sind jederzeit möglich und werden anteilig abgerechnet. Downgrades wirken zum Ende der aktuellen Vertragslaufzeit.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Zahlungen erfolgen monatlich oder jährlich im Voraus über die angebundenen Zahlungsdienste (Stripe). Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt. Bei Zahlungsverzug kann WebPX den Zugang nach vorheriger Ankündigung sperren.
Mehraufwände (z. B. individuelle Anpassungen, zusätzliche Speicher- oder Integrationspakete) werden nach vereinbarter Stundensatzbasis abgerechnet.
5. Pflichten der Nutzerinnen und Nutzer
- Benennung einer verantwortlichen Kontaktperson für Support und Sicherheit.
- Sorgfältiger Umgang mit Zugangsdaten, Einsatz von Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Einhaltung datenschutzrechtlicher und kirchlicher Vorgaben bei der Eingabe von Mitgliederdaten.
- Unverzügliche Mitteilung bei Sicherheitsvorfällen oder unbefugtem Zugriff.
- Keine Nutzung der Plattform für rechtswidrige Inhalte.
6. Verfügbarkeit und Wartung
WebPX strebt eine Verfügbarkeit von 99,5 % im Monatsmittel an. Geplante Wartungsfenster werden vorab angekündigt und vorzugsweise außerhalb der Kernzeiten durchgeführt. Notfallwartungen können kurzfristig erfolgen; WebPX informiert so schnell wie möglich.
Bei schwerwiegenden Störungen benennt WebPX Reaktions- und Lösungszeiten entsprechend dem gebuchten Paket.
7. Haftung
WebPX haftet unbegrenzt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für Datenverluste besteht nur, soweit der Auftraggeber seiner Pflicht zur regelmäßigen Datensicherung nachgekommen ist. Für Ausfälle von Drittanwendungen, auf die WebPX keinen Einfluss hat, wird keine Haftung übernommen.
8. Datenschutz
WebPX verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf Grundlage der Datenschutzerklärung sowie der mit dem Auftraggeber geschlossenen Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Der Auftraggeber bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Er ist verpflichtet, erforderliche Einwilligungen einzuholen und Betroffenenrechte zu gewährleisten.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sofern der Auftraggeber Kaufmann im Sinne des HGB ist, ist Gerichtsstand Plauen (Vogtland). Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Eine Ersatzregelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt, tritt an ihre Stelle.